Daniel, 2340m
Art
Bergtour
Region
Österreich / Tirol / Zugspitzgebiet
Schwierigkeit
mittel
Geprüft
Ja
Ausgangsort
Ehrwald
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg: 3 - 3,5h
Abstieg: 2 - 2,5h
Höchster Punkt
2340m

Fotos

Kartenmaterial

Der Daniel ist eine recht kühne Berggestalt, die sich hoch über dem Ehrwalder Becken erhebt. Er bildet den südöstlichsten Gipfel der Ammergauer Alpen, und er ist die Aussichtswarte zur Zugspitze schlechthin. Die schönen Gipfelblicke reichen aber auch noch weit in die Lechtaler Alpen und zur Mieminger Kette. Viele Routen aus diesem Führer lassen sich vom Daniel gut studieren, am schönsten der steile Anstieg über die Wiener-Neustädter-Hütte zur Zugspitze. Von der Eisenbahnbrücke südlich der Ehrwalder Schanz auf der Teerstraße steil hinauf und schon in der zweiten Kehre nach links zum breiten Weg. Auf diesem nach Westen und an beschilderter Stelle nach rechts zum Tuftlalmsteig, der nach Nordwesten ansteigend zur Tuftlalm führt. Dort zweigen wir auf einen schmalen Fahrweg ab, der gegen Nordwesten ansteigt. An beschilderter Stelle wird der breite Weg nach rechts verlassen, um auf gutem Steig durch Wald und freie Lichtungen gegen Nordwesten zu einer Schulter aufzusteigen, wo ein kleines Kreuz und wieder Wegtafeln stehen. Das ist der Grüne Ups – wenn man so will, das erste Gipfelziel. Am Grünen Ups schwenkt die Route rechts ab und steigt ziemlich steil durch Latschengebüsch und Geröllfelder gegen Nordosten zur Upsspitze an. Von dort sieht man schon recht gut zum Daniel hinauf. Der weitere Aufstieg fällt nun ein wenig ab, ehe der felsige Gipfelgrat erreicht wird. Man überschreitet diesen Grat mit entsprechender Vorsicht gegen Osten und steht schon bald darauf neben dem großen Gipfelkreuz.

Wer nicht am Aufstiegsweg absteigen will, kann sich etliche Varianten aussuchen, aber alle führen erst einmal über den Gipfelgrat zurück. Eine schwenkt schon vor der Upsspitze, etwa an der tiefsten Stelle des Gratrückens, links und fällt nach Süden in steilen Schutthängen ab. Dann führt sie über einen steilen Rücken, westlich des Kärles durch Latschen und Wald abwärts und erreicht unter der Tuftlalm die Auf-stiegsroute, auf der man zum Ausgangspunkt zurückgeht.

Eine weitere, aber sehr lange Alternative biegt unter der Upsspitze rechts ab und dreht vor dem Büchsentaljoch abermals rechts, um durch weite Schuttreißen ins Meirtljoch zu queren. Von dort kann man über das Meirtl, den Althüttenboden und die Häselgöralm zur Loisach absteigen, um neben ihr zum Ausgangspunkt zurück zu wandern.

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