Gedrechter, 2217m, Wimbachkopf, 2420m
Art
Wandertour
Region
Österreich / Tirol / Vorderes Zillertal
Schwierigkeit
mittel
Geprüft
Ja
Ausgangsort
Kaltenbach
Geh-/Fahrzeit
Gedrechter: 1,5h
Wimbachkopf: 1h
Abstieg: 1,5h
Höchster Punkt
2420m

Fotos

Kartenmaterial

Diese Route ist für weniger Konditionsstarke gedacht, die auf einem möglichst bequemen Weg einen Aussichtsgipfel erreichen möchten. Sollte jemand statt der Auffahrt auf der Zillertaler Höhenstraße die Kabinenbahn Hochzillertal ins Auge fassen, muss er die Unternehmung gezwun-genermaßen als Skitour planen. Die Gondeln laufen nur im Winter.

An der Kaltenbacher Skihütte in Hochzillertal geht es zuerst mal auf der Zillertaler Höhenstraße durch die Neuhüttensiedlung Richtung Hippach. Bei einem Wasserreservoir nehmen wir über ein Skigebiet den Almweg mit herrlicher Ausschau in die Zillertaler Hochalpen zu den Hütten der Mizunalm. An der Gabelung nach einer Serpentine halten wir uns rechts und an einer Wegteilung mit natürlicher Bachquerung Richtung Gedrechter, der sich mit seinen Lawinenverbauungen am Ende einer Hochwanne erhebt. Links über uns baut sich der Wimbachkopf auf. Nach einer weiten Schleife ist mit geringem Höhenverlust der Sattel zwischen unseren beiden Gipfelzielen erreicht. Hier stellt sich die Frage: Gedrechter oder Wimbachkopf – oder beide?

In Kürze gelangt man auf einem Steig über einen leicht schrofigen Rücken zum Gedrechter. Im Norden bestimmen das Kellerjochmassiv und die Rofangruppe das Bild, während über dem Zillertal die höchsten Erhebungen der Kitzbüheler Alpen in Erscheinung treten. Ein besonderes Augenmerk verdient aber die Reichenspitzgruppe mit ihren schlanken Majestäten.

Zurück am Sattel folgen wir noch ganz kurz dem Fahrweg, dann leitet uns ein Steig über einen meist nur wenig steilen Schrofenhang zum Wetterkreuz und über einen gemütlichen Gratrücken zum Wimbachkopf, genauer gesagt zu seinem Ostgipfel. Die Aussicht gestaltet sich von hier noch umfassender. Die wenige Meter höhere Haupterhebung wollen wir eifrigen Gipfelsammlern überlassen.

Wieder am Wetterkreuz angelangt, bleiben wir weiter dem Rücken treu. Das Gelände zeigt sich nun zunehmend grasiger. Vom Liftgebiet bringt uns ein Almweg zurück zur bekannten Route, auf der wir hinunter nach Hochzillertal steigen.

Walter Mayr GmbH


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