Tiefenbachklamm, 680m
Art
Bergtour
Region
Österreich / Tirol / Tiroler Seenland
Schwierigkeit
mittel
Geprüft
Ja
Ausgangsort
Kramsach
Geh-/Fahrzeit
Aufstieg: 3 - 3,5h
Abstieg: 1 - 1,5h
Höchster Punkt
680m

Fotos

Kartenmaterial

Von der Postbus-Haltestelle führt die Route auf der Asphaltstraße an der Talstation der Sonnwendjochbahn und an Mariathal vorbei und neben der rauschenden Ache im Wald dahin. Nach etwa 0,25 h zweigt ein Radweg rechts ab. Gleich dahinter gehen wir links zur Mariathal-Forststraße. In einer Linkskehre der Straße verlässt an beschilderter Stelle ein Waldwanderweg den Fahrweg nach rechts. Er führt uns auf und ab, bis er schließlich ab dem Klaus-Bründl neben der Straße verläuft. Bald darauf zweigt nach links eine asphaltierte Forststraße ab, die wir aber in der ersten Linkskehre verlassen, um am Holzplatz geradeaus zu gehen. Der Weg quert in Straßennähe den Wimpissinger Graben und stößt zur Straße. Auf ihr nun 20 mdahin und von der Bushaltestelle zur Brandenberger Ache nach rechts hinab.

Hinter dem Picknickplatz verengt sich der Pfad, führt aus dem Wald heraus und schmiegt sich an steile, felsige Hänge (Drahtseilgeländer). Lange zieht sich der Pfad neben der Ache dahin, bis es schließlich eng wird. Durch einen schmalen Lauf, eingesäumt von gigantisch in die Höhe ragenden Felsmassiven stürzt der Fluss dem Inn zu. Doch am wildesten sind die Wasser dort, wo sich die Schlucht wieder etwas weitet und die Sonne im Hochsommer bis zum Grund scheinen kann. Weiter oben fällt ein Bach in die Schlucht herab, der die Felsen mit feenhaften Schleiern überzieht. Der Wanderweg führt an einer verfallenen Hütte und der Ruine einer Brücke vorbei, um gleich dahinter zu einer modernen Eisenbrücke zu stoßen. Sie überspannt den Wildfluss. Und wieder verengt sich die Klamm fast bis zu einem Felsenspalt. Wir riskieren auf einem verfallenen Steig einen kurzen Abstieg durch eine steile Reiße in die Schlucht hinab. Wieder überspannt eine Brücke die Schlucht. Der Steig ist spektakulär unter einer überhängenden Felsenwand direkt in die Felsen gebaut. Der tosende Klammfluss wird zum letzten Mal auf einer schmalen Brücke gequert, dann verlässt der in den Fels gehauene Pfad die Schlucht. Oberhalb der friedlich vor sich hin plätschernden Brandenberger Ache steht die Jausenstation Tiefenbachklamm und lädt zu gemütlicher Einkehr ein.

In Mösl wird eine Asphaltstraße erreicht, die nach rechts ansteigt. Sie schlängelt sich bergwärts am kleinen Fischbecken vorbei zu ein paar Häusern, wo sie links abdreht, bis sie schließlich eine Abzweigung mitten im Wald erreicht. Dort rechts weitergehen und zu einem Hof hinauf, wo die Straße endet. Nun links auf ein Weglein abbiegen und am Waldrand nach Brandenberg hinauf. Abstieg: Wir drehen an der Straße rechts ab, gehen an einem Hof mit alten sakralen Fresken vorbei und zur Siedlung Markstein.

Dort zweigt nach rechts ein Forstweg ab, der in Richtung Kramsach markiert ist. Bald drehen wir am Wegweiser wieder links ab. Wieder gabelt sich die Route. Dort rechts abschwenken und auf interessantem Hohlweg zur Autostraße hinauf. Auf ihr rund 100 Meter nach rechts hinab und am beschilderten Wanderweg links abzweigen.

Oberhalb der Straße immer in der gleichen Richtung dahin und allen Wegweisern Richtung Brandenberg bzw. Mariathal folgen, bis der Bergpfad wieder zur Straße stößt. Nun auf der Autostraße talwärts. Man sieht rechts den Kirchturm von Mariathal stehen, und schon gleich darauf kann man auf einem Weg nach rechts in den Wald hinein queren.

Schließlich kommt man durch den Friedhof und auf einem Steg über die Brandenberger Ache. Dann hat man auch den Aufstiegsweg wieder erreicht.

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